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6 stylishe und funktionale Sportswear-Trends für den Sommer

Bunt und retro, dabei aber hochmodern, leistungssteigernd und spezialisiert: Das sind die Sportswear-Trends in diesem Sommer.

1. Retro-Sportswear

Wenn du im Sommer 2017 bei deinen Workouts möglichst stylish rüberkommen willst, kleide dich wie in den 80ern und 90ern. Denn der Retro-Trend hat die Sportmode voll erfasst. Fast alle Marken, die etwas auf sich halten, haben optisch vertraute Sportswear neu aufgelegt. Oldschool-Trainingsjacken mit Mustern, die vor 30 Jahren schon als schick galten. Weite Sweatshirts mit Bündchenabschluss, die großflächig mit Markenlogos bedruckt sind. Dünne Tennisjacken, wie sie einst Boris Becker und Co. trugen. Vor allem klassische Marken wie Adidas, Reebok, Fila oder Ellesse können mit Retro-Mode punkten. Diese Entwicklung deckt sich auch mit dem schon seit einigen Jahren anhaltenden Athleisure-Trend, nach dem funktionale Sportkleidung längst nicht mehr nur fürs Workout verwendet wird, sondern kombiniert mit anderen Elementen auch im Büro oder beim Ausgehen als schick gilt.

2. Kompressionskleidung

Sie sehen zwar nicht besonders sexy aus, doch immer mehr ambitionierte Sportler wollen nicht mehr ohne: Kompressionsstrümpfe. Durch die eng anliegenden Beinkleider wird die Blutzirkulation angeregt. Dadurch können mehr Nährstoffe und Sauerstoff zu den Muskeln transportiert werden. Außerdem regenerieren sich die Muskeln schneller. Profisportler vertrauen daher schon seit Längerem auf die leistungssteigernde Wirkung, in diesem Jahr ziehen immer mehr Hobbysportler wie Langstreckenläufer, Wanderer und Radfahrer nach. Mittlerweile gibt es auch andere Kleidungsstücke wie Lauf- oder Radlerhosen , die eine kompressierende Wirkung haben und dadurch zudem den Tragekomfort erhöhen. "Mehrere Studien haben den für lange Zeit umstrittenen Effekt der Kompressionskleidung mittlerweile bestätigt", erklärt Léana Helbig, Gründerin und Inhaberin der TRIONIK Multisport GmbH und selbst aktive Triathletin, gegenüber #BeatYesterday.

3. Kühlung und Isolation

Die Active Wear des Jahres 2017 kommt vor allem mit neuen Funktionen zur Kühlung und Isolierung auf den Markt. Diese passt sich unterschiedlichen Temperaturen perfekt an. Denn wer im Sommer morgens um neun Uhr zu einer Radtour startet, erlebt um diese Zeit oft völlig andere klimatische Bedingungen als mittags um eins. Bei starker Hitze wendet der Körper sehr viel Energie zur Kühlung auf, in passiven Phasen sollte der Organismus jedoch nicht auskühlen – mithilfe moderner Gewebestrukturen kann die passende Funktionswäsche Abhilfe schaffen.

4. Active Wear wird immer leichter

Nicht nur technische Gadgets werden immer leichter und bieten gleichzeitig immer mehr Funktionen, auch die aktuelle Sportswear für den Sommer greift diesen Trend auf. Das Tragen am Körper soll am besten gar nicht mehr bemerkt werden, um die Anstrengungen durch zusätzliches Gewicht oder Strömungswiderstand nicht unnötig zu erhöhen. "Zum Beispiel Regenjacken für Wanderer oder auch Läufer werden aus immer weniger Schichten hergestellt, bieten aber gleichzeitig eine bessere Wärme- und Regen-Isolation", erklärt Helbig.

5. Zielgruppe Frauen

Sportswear-Produzenten haben die weibliche Zielgruppe ausgebaut. Auf die speziellen Bedürfnisse von Frauen werde in diesem Jahr viel mehr eingegangen als in den Jahren zuvor, sagt Helbig. "Das Sortiment ist deutlich breiter geworden. Früher wurde im Sportbereich für Frauen das Gleiche produziert wie für Männer, nur der Schnitt war ein wenig anders. Heute gibt es Produkte, die die ganz speziellen Bedürfnisse von Frauen abdecken. Zum Beispiel Radtrikots, die eine Extraschicht eingearbeitet bekommen, damit das Shirt im Brustbereich nicht durchsichtig wird, wenn man schwitzt." Zudem werde bei der aktuellen Sportkleidung für Frauen auch viel auf die Optik geachtet.

6. Mut zur Farbe

Vor allem die Norddeutschen kauften ihr Fitness Outfit bisher oft in den klassischen Farben Schwarz, Dunkelgrau und Dunkelblau. Das scheint sich in diesem Jahr zu ändern: Der Trend zu mehr Farbe in der Sportkleidung ist laut Helbig unverkennbar. Gerne bunt, gerne grell. Ausgefallene Designs mit hochwertigen Drucken stehen hoch im Kurs. Die Süddeutschen hätten sich schon früher an farbenfrohe Active Wear getraut, doch nun holt der Norden der Republik offenbar auf.

Das perfekte Accessoire


Längst sind auch smarte Wearables nicht mehr aus den Sportswear-Trends wegzudenken. Die neue vívosmart 3 von Garmin eignet sich besonders gut für Trendsetter, denn mit ihrem schlanken, eleganten Design passt sie sich jedem Stil optimal an. Du stehst im Mittelpunkt – nicht dein Fitness-Tracker. Deswegen hat die vívosmart 3 auch ein verstecktes Touchdisplay, das nur bei Bearf eingeschaltet ist. Und trotz der kompakten Bauweise sind alle wichtigen Fitness-Funktionen mit an Board, inklusive ganztätigem Stress-Level-Tracking.


(Bildquellen: adidas; iStock.com/fotojog; adidas; Garmin)

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