Positiv denken: Tipps für ein besseres Leben

Wer positiv denken lernt, lebt zufriedener. Unsere Tipps helfen dir, mehr Kontrolle über deine Gedanken zu bekommen – und so zu mehr Optimismus zu finden. 

Bewusst positiv denken

Egal ob Freude, Wut, Trauer oder Rührung – unsere Stimmung wird praktisch immer über den Kopf gesteuert. Das birgt eine große Chance: Durch Achtsamkeit, eine gesunde Selbsteinschätzung oder auch einen Perspektivwechsel kannst du Lebensumständen, die dir im ersten Moment als schwierig erscheinen, eine neue, positive Richtung geben. Von einer optimistischen Lebenseinstellung profitierst du mehrfach. Wer positiv denken lernt, ist nicht nur zufriedener und kreativer, er lebt auch gesünder. Die positive Grundeinstellung reduziert negativen Stress und stärkt das Immunsystem.

Den Augenblick genießen und entspannen: Think positive!

Um deinen Blick auf dich und das Leben zu verändern und positiv denken zu lernen, gilt es, zuerst genau hinzuschauen, welche typischen Denk- und Verhaltensmuster du dir angeeignet hast. Dafür kannst du beispielsweise eine Liste anlegen, auf der du deine Gedanken notierst. Stellst du dabei fest, dass deine Gedanken häufig um mögliche Probleme in der Zukunft kreisen und du dich in gegenstandslosen Sorgen verlierst, ist es an der Zeit, die Schleife der negativen Gedanken zu durchbrechen. Zu einem befriedigenden Schluss werden diese dich nicht führen. Schließlich ist die Zukunft ungewiss und damit unkontrollierbar.

Gesundes Selbstbewusstsein als Schlüssel

Wer häufig an sich zweifelt, gerät schnell in den Gedankenstrudel, der schlechte Stimmung verursacht. Umgekehrt funktioniert es aber auch: Wer sich selbst mag und seine Schwächen akzeptiert, verabschiedet sich vom kräfteraubenden Perfektionismus. Das trägt erheblich zum Glück im Alltag bei, denn der unbedingte Wille, immer alles hundertprozentig richtig und allen recht zu machen, ist Stress für Körper und Seele – ungünstige Voraussetzungen also, um positiv denken zu lernen. Kennst du hingegen deine Fähigkeiten (und deine Grenzen) und weißt diese gezielt einzusetzen, kannst du dadurch dein Selbstbewusstsein stärken. Eine gesunde Selbsteinschätzung ist die beste Basis, um in sich zu ruhen und eine positive Ausstrahlung zu entwickeln. Die bringt dich nicht nur im privaten Bereich nach vorne, sondern auch im Job. Wer an sich glaubt, überzeugt nicht nur andere schneller von seiner Leistung. Du stufst auch Misserfolge als das ein, was sie sind: wertvolle Erfahrungen, an denen du wächst.

Positiv bleiben durch realistische Ziele

Positives Denken führt zu einer optimistischen Grundeinstellung. Damit diese nicht ins Wanken gerät, solltest du dabei allerdings auch realistisch bleiben. Du würdest gerne fitter werden, ein paar Kilo abnehmen vielleicht? In einem solchen Fall ist es wichtig, realistisch zu denken. Wünsche dir nicht, in zwei Wochen zum Muskelpaket zu werden. Steck dir machbare Ziele, die du gut, aber nicht ohne Mühe erreichen kannst. Eine realistische Planung könnte so aussehen: Fahrstühle lässt du ab sofort links liegen und nimmst stattdessen die Treppe. Kurze Wege legst du nicht mehr mit dem Auto zurück, sondern auf dem Rad oder zu Fuß. Süßwaren gibt es ab sofort nur noch am Wochenende. Nach einigen Wochen beginnst du, an einem bestimmten Wochentag regelmäßig eine Viertelstunde locker zu joggen – ohne Ausnahme. Anschließend steigerst du langsam dein Pensum.

Schenke dir durch machbare Ziele kleine Erfolgserlebnisse. Jedes einzelne davon gibt dir einen Gute-Laune-Kick. Veränderungen bringen Schwung ins Leben und wir lernen dazu. Jeder bewusste Lernerfolg löst einen Glücksmoment aus und landet zudem auf der Haben-Seite deines Selbstbewusstseins.

Positiv denken: Chancen in Misserfolgen erkennen

Belastungen im Leben sind normal. Wichtig ist, dass du dich nicht zu lange mit den negativen Gefühlen aufhältst, die diese oft erzeugen. Überlege stattdessen einfach, welche Vorteile eine auf den ersten Blick negative Situation hat. Beispiel: Die Schlange an der Supermarktkasse. Konzentriere dich nicht auf die Wartezeit, sondern nutz die Momente, um durchzuatmen, vielleicht kurz zu meditieren und deinen Gedanken freien Lauf zu lassen. Sieh die Situation als Übung in Geduld. Hast du erst einmal die positiven Aspekte vor Augen geführt, kehrt die Zufriedenheit schnell zurück. Für dauerhafte oder schwierigere Herausforderungen benötigst du vielleicht etwas Handfesteres, damit du wieder positiv denken kannst. Hast Du einen Kollegen, der dich häufiger nervt, schreibst du dir die aufbauenden Aspekte am besten auf einen Zettel. Wenn das große Zähneknirschen wieder einsetzen sollte, erinnert er dich daran, dass Du gerade die Chance auf eine neue Sicht der Dinge und eine Übung in Toleranz bekommst.

(Foto: iStock.com/Roseborland)