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Fit und schlank trotz Weihnachten: So überstehst du die Feiertage

Hier ein Keks, da ein Marzipanbrot – schlank zu bleiben in der Weihnachtszeit, fällt schwer. Doch der Kampf gegen den Winterspeck ist nicht aussichtslos!

Die kleinen Dickmacher lauern überall. Adventskalender verführen schon morgens mit ihrem schokoladigen Inhalt. Lebkuchen und Spekulatius auf dem Couchtisch tun es auch und Eierpunsch und Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt sowieso. Dabei sind diese kleinen Sünden selbst gar nicht das Problem. Natürlich strotzen sie nur so vor Kalorien. Doch das allein macht sie nicht zur Bedrohung deiner Hüftregion. Gefährlich sind sie nur, weil sie zum normalen Speiseplan hinzukommen. Das läppert sich über die Tage und Wochen und setzt sich früher oder später als Winterspeck fest. Aber nicht verzagen: Die Adventszeit lässt sich auch ohne zusätzliche Kilos überstehen.

1. Kalorien im Blick behalten

Die süßen Leckereien sind so winzig und niedlich, dass man sie einfach zum Fressen gern haben muss. Stimmt schon, aber lass dich nicht von den üblichen Verdächtigen auf dem Weihnachtsteller täuschen. Trotz ihrer geringen Größe haben sie es kalorienmäßig faustdick unter der Schicht aus Puderzucker oder Schokolade. Ein paar Beispiele der Klassiker:

•    Ein Dominostein ist 55 Kalorien schwer.

•    Ein Spekulatiuskeks verbirgt 45 Kalorien in seinem knackigen Inneren.

•    Eine Marzipankartoffel schlägt mit 45 Kalorien zu Buche.

•    Ein Zimtstern bringt 74 Kalorien auf die Waage.

•    Ein Lebkuchen beschert dir rund 160 Kalorien frei Haus.

Auf den ersten Blick scheint das jeweils nicht viel zu sein. Doch bei einem einzigen Happen der Weihnachtsspezialitäten bleibt es meistens nicht. Und wir reden hier nur von Süßigkeiten. Mahlzeiten wie eine Portion Gänsebraten (rund 700 Kalorien) oder Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat (etwa 550 Kalorien) sind von deutlich größerem Kaliber. Und auch eine Tasse Glühwein enthält ganze 200 Kalorien.

2. Schlemmen nach Maß

Wie immer im Kampf gegen verführerische Dickmacher, ist Selbstdisziplin deine stärkste Waffe. Schlank bleiben über Weihnachten bedeutet allerdings nicht, dich zu kasteien und völlig zu verzichten. Aber muss es immer gleich eine Handvoll Marzipankartoffeln auf einmal zum Kakao sein? Wähle kleinere Portionen und warte, bis du dir die nächste gönnst. Iss langsam und mit Bedacht, genieße jede einzelne Weihnachtsleckerei. Auch das hilft gegen den haltlosen Heißhunger. Zu warmen Weihnachtsgerichten sollten immer Gemüsebeilagen gehören und mit der Bratensoße gehst du einfach etwas sparsamer um. Oder mach es so: Schlemme einen Tag in der Woche ausgelassen nach Herzenslust, lege dann aber einige Tage eine Pause von Naschereien und Weihnachtsspezialitäten ein.

3. Alternativen suchen

Abseits von süßen Knabbereien und fetten Speisen gibt es durchaus leichtere und zugleich leckere Kost. Tausche Fleischgerichte öfter einmal gegen Fisch ein. Oder entscheide dich gleich für ein paar mehr vegetarische Gerichte in der Weihnachtszeit. Sinnvoll, da er nicht nur gesund ist, sondern schon vor dem Hauptgericht sättigend wirkt, ist ein Salat mit leichtem Dressing vor jeder Festtagsmahlzeit. Viel Wasser sowie ungesüßter Tee kurbeln außerdem die Kalorienvernichtung an. Zwei bis drei Liter sollten es täglich sein. Statt zu gehaltvollem Glühwein, kannst du alternativ zu heißem Apfelwein greifen, der bloß 50 Kalorien pro Becher enthält.

Gegen den Drang nach Süßem hilft hingegen Pfefferminz. Als Tee oder beim Zähneputzen verwendet, bremst er die Lust auf gezuckerte Kalorienbomben.

4. Weihnachtssport treiben

Die Rechnung ist ganz einfach: Wer mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, der legt an Gewicht zu. Möchtest du nicht auf weihnachtliche Köstlichkeiten verzichten und trotzdem fit bleiben, bekämpfst du Winterspeck am besten mit Bewegung. Es muss aber nicht gleich ein ganzes Fitnessprogramm sein. Wie wäre es zum Beispiel mit einem längeren Spaziergang (idealerweise) inklusive Schneeballschlacht nach jedem Essen? Das macht Spaß, bringt den Kreislauf in Schwung und verbrennt Kalorien. Die alljährlich aufgebaute städtische Schlittschuhbahn gibt dir ebenfalls die Möglichkeit, ein-, zweimal pro Woche richtig in Bewegung zu kommen. Und auch bei einem Besuch in der Skihalle kommst du richtig ins Schwitzen und gleichzeitig in Winterstimmung, wenn es mit dem Schnee draußen eher mager aussieht.

Und dann steht auch schon der Jahreswechsel an. Eine gute Gelegenheit, mit guten Neujahrsvorsätzen [Link zum Artikel "Neujahrsvorsätze"] sportlich in die kommenden zwölf Monate zu starten. Denn folgende kleine Weisheit kann man nicht leugnen: Man nimmt nicht zwischen Weihnachten und Neujahr zu, sondern zwischen Neujahr und Weihnachten.

(Foto: iStock.com/oksix, iStock.com/haveseen, iStock.com/laperia_Foto, iStock.com/zi30000, iStock.com/gpointstudio)

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